Nice-to-know: wichtige Fragen und passende Antworten! :)

  1. Trageberatung: was ist das überhaupt?
  2. Wo findet die Beratung statt?
  3. Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Beratung?
  4. Wieso kostet Trageberatung Geld?
  5. Gibt es eine Kaufpflicht im Anschluss?
  6. Welche Informationen benötigt die Trageberaterin von mir?
  7. Wieso sollte ich eine ausgebildete Trageberaterin buchen?
  8. Kann ich meine eigene Trage/ mein eigenes Tuch nutzen?
  9. Trageberaterin = Tüchertante? Muss das sein?

 

 

 

 

 

 

... bitte zum jeweiligen Punkt runterscrollen! Danke.

 

 

 

 

Mama sagt...

 

Da ich beim 1. Kind schon tragen wollte, aber es mit meiner damaligen Trage nicht so funktioniert hat, bin ich bei Kind Nr. 2 auf das Tragetuch umgestiegen und bin mehr als zufrieden. Mein Kleiner ist glücklich, dass er immer kuscheln kann, der Große ist glücklich, dass ich trotzdem beide Hände frei haben um mit ihm zu spielen und auch der Haushalt freut sich, dass er so problemlos erledigt werden kann. Auch bei unserem Umzug hat das Tragen mir sehr geholfen.

 

(Jasmin, 2 Söhne, Trageerfahrung mit

Mei Tai und Tragetuch)

 


1.) Trageberatung: was ist das überhaupt?

 

Eine Trageberatung ist eine Informationsveranstaltung, in der ihr alles Wichtige darüber erfahrt, wie und warum man Babys und Kleinkinder trägt. Durch die Angaben, die ich im Vorgespräch (telefonisch oder per Mail) von euch erhalte, kann ich passende Tücher und Tragen für euch auswählen, welche ihr dann in der Beratung ausgiebig anfassen und ausprobieren könnt. Ziel der Beratung ist es, die richtige Tragevariante für jedes Eltern-Kind-Gespann zu finden. Offene Fragen (gern auch kritischer Natur) werden geklärt und Unsicherheiten verringert.

 

Ich berate dabei herstellerunabhängig und bekomme auch keinerlei Provisionen von diesen!

 

 

 

2.) Wo findet die Beratung statt?

 

I.d.R. findet die Beratung bei euch Zuhause statt, d.h. ich komme zu einem vereinbarten Zeitpunkt mit gepackten Taschen zu euch. Sollten eure Gegebenheiten keinen "Hausbesuch" zulassen, bietet sich auch die Möglichkeit, die Beratung bei mir Zuhause in 35440 Linden durchzuführen. Auch andere Orte (z.B. Gemeindehäuser oder ein weitläufiger Park im Sommer) können für eine Beratung genutzt werden. Wichtig ist nur, dass wir an diesem Platz etwas Ruhe und Zeit haben.

 

 

 

3.) Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Beratung?

 

Es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt für eine Beratung. Ich richte mich da v.A. nach den Bedürfnissen der (werdenden) Eltern. Geht es den Schwangeren gut, kann eine Beratung im Vorraus sinnvoll sein. Hier hat man meist noch mehr Zeit und Ruhe um alles ausgiebig auszuprobieren. Besonders wenn Tuchbindeweisen in Frage kommen, lohnt es sich zudem, schon vor der Geburt Alles anzuschaffen und regelmäßig zu üben. Bei einer Beratung nach der Geburt kann man den Schwerpunkt dafür besonders ausgiebig auf die Einstellung und Anpassung der Tragehilfe oder Bindeweise legen. Der Babybauch ist (weitestgehend) weg und mit dem Baby bindet es sich natürlich auch nochmal etwas anders, als mit einer Tragepuppe. Für unsichere Eltern oder alle, die entspannt von beiden Varianten gebrauch machen wollen, könnte auch ein Doppeltermin (=Schwangerenpaket) sinnvoll sein. Hier gibt es einen Termin vor- und einen Termin nach der Geburt. Wann genau, entscheidet ihr, jenachdem wie ihr euch fühlt.

 

Allerdings ist Trageberatung keine Säuglingsdomäne. Auch Beratungen für größere Kinder sind möglich. Hier kommen natürlich nochmal ganz andere Tragehilfen oder Bindeweisen (z.B. häufig Rückentrageweisen) in Frage. 

 

 

 

4.) Wieso kostet Trageberatung Geld?

 

Natürlich steht zunächst einmal die erfolgreiche Vermittlung und Optimierung von Tragemöglichkeiten im Vordergrund. Ich möchte ein Stück meiner Leidenschaft weitergeben und dazu beitragen, dass viele Kinder in den Genuss des Tragens mit all seinen Vorteilen wie Nähe, Wärme, Vertrauen und Schutz gelangen. Nichts desto trotzt kann ich die Trageberatung nicht aus reiner Nächstenliebe anbieten.

 

Die verhältnismäßig preiswerten „Dienstleistungskosten“ einer Beratung sorgen dafür, dass…

 

  • ... hygienische Grundvoraussetzungen geschaffen werden können: Alle Tragetücher und Tragehilfen müssen regelmäßig gewaschen werden.
  • ... regelmäßig Fortbildungen besucht werden können. Mein Ziel sind individuelle Beratungen, die jedem Interessierten die eigenen Möglichkeiten umfangreich eröffnen.
  • ... Kosten für Versicherung, Homepage, Flyer und Aushänge gedeckt sind.
  • ... fortwährend neue Tücher und Tragehilfen für Vorführungszwecke angeschafft werden können

5.) Gibt es eine Kaufverpflichtung?

 

Natürlich nicht. Wie das Wort "TrageBERATUNG" schon vermuten lässt, handelt es sich wirklich um eine reine Beratungsveranstaltung. Ihr könnt Tücher und Tragen verschiedener Hersteller bei mir anfassen und ausprobieren. Bei Bedarf helfe ich euch gerne im Anschluss an die Beratung bei der Anschaffung. Ich kenne entsprechende Adressen und gebe euch diesbezüglich selbstverständlich Tips. Ein eigenes Verkaufssortiment habe ich jedoch nicht im Keller liegen.

 

 

 

6.) Welche Informationen benötigt die Trageberaterin von mir? Und für was?

 

Bevor wir mit der Beratung starten, ist es für mich interessant einige Informationen von euch zu erhalten. Diese Details helfen mir, mich vorzubereiten und eine passende Vorauswahl an Tüchern/ Tragen auszusuchen, die ich anschließend mit zur Beratung bringen kann.

 

  • Wer nimmt an der Beratung teil?
  • Welche Informationen/ Tragen/ Bindeweisen interessieren die Eltern besonders?
  • Gibt es bereits Trageerfahrung?
  • Gibt es Geschwisterkinder?
  • Existieren bereits Tücher/ Tragehilfen im Haushalt?
  • Wie alt ist das Kind?
  • Wie groß/ schwer ist das Kind (Konfektionsgröße)?
  • Welche Konfektionsgröße tragen die Eltern? (so kann ich einschätzen, welche Tuchlänge ich zur Beratung mitnehme oder welche Tragen grundsätzlich besser geeignet sein könnten)
  • Gab/ Gibt es Auffälligkeiten bei einer vergangene U-Untersuchung? (z.B. Hüftreifungsstörungen, Asymmetrien, Tonusschwächen, ...)
  • Gab/ Gibt es gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den Eltern, die das Tragen beeinflussen? (z.B. Rückenleiden, usw.)
  • Sonstiges

 

 

7.) Wieso sollte ich eine ausgebildete Trageberatin buchen?

 

Die beste Freundin hat selbst getragen. Das Internet ist voll von Anleitungen. Im Babyfachmarkt bekommt man die wichtigsten Infos knapp erklärt. Wieso sollte man also Geld für eine ausgebildete Trageberaterin ausgeben? Gute Frage! Ganz einfach beantwortet: wenn ihr Bauchschmerzen habt, dann fragt ihr den studierten Arzt. Wenn der Strom ausfällt, dann ruft ihr den ausgebildeten Elektriker. Trageberaterinnen haben ebenfalls eine Ausbildung, vernetzen sich untereinander und sind so immer auf dem neuesten Stand. Auch Fortbildungen besuchen wir regelmäßig. Unser Wissen ist fundiert, unsere Quellen vertrauenswürdig. Wir kennen Tips und Tricks zu den Bindeweisen und besondere Kniffe zu den Tragehilfen. Ausserdem können wir auch Rahmenbedingungen wie z.B. Entwicklungsauffälligkeiten der Kinder (Hüftdysplasie, "besondere" Kinder, usw.) oder Beschwerdebilder der Eltern (Rückenleiden, usw.) umfassend einschätzen und in die Beratungsarbeit einfliessen lassen. Das macht eine Beratung zwar nicht zur Grundvorraussetzung des Tragens, erleichtert aber vielen Neulingen den Start in die vermeindlich komplizierte Welt der ellenlangen Tücher und Vielschnallentragen.

 

 

 

8.) Kann ich meine eigene Trage/ mein eigenes Tuch nutzen?

 

Selbstverständlich. Trageberatung dient nicht nur dazu "Neues" zu erlernen, sondern auch vorhandenes Material zu verwenden und richtig kennen zu lernen. Bei Bedarf zeige ich euch die richtige Einstellung der vorhandenen Trage oder gebe euch Hinweise, wie ihr mit eurem vorhandenen Tuch am einfachsten zurecht kommt. Um mich entsprechend vorbereiten zu können, teilt mir einfach vor der Beratung mit, welches Modell ihr bereits Zuhause habt.

 

 

 

9.) Trageberaterin = "Tüchertante": muss das sein?

 

Oft begegnen mir Eltern und Interessierte mit Skepsis, wenn ich erzähle, dass ich als Trageberatin arbeite. Im Hinterkopf erscheint bei Einigen erstmal ein klassisches Bild der alternativ angehauchten Tragetuchverfechterin. Andere Eltern finden dieses Bild zwar nicht abschreckend, haben aber Zweifel, ob das mit der ellenlangen Stoffbahn etwas für sie ist. Das ist vollkommen okay. Ich trage weder Birkenstockschuhe (wenngleich die auch sehr bequem sein sollen ;)), noch zähle ich das Tragetuch zur Grundausstattung eines jeden Elternpaares.

 

Natürlich finden sich Tücher in meinem Sortiment und ich wäre keine gute Beraterin, wenn ich nicht die Vorzüge dessen benennen könnte. Ich möchte jedoch niemanden missionieren und wenn ein Elternpaar entscheidet, dass es lieber zur Tragehilfe greifen möchte, dann widmen wir uns in der Beratung ganz den Unterschieden und Einstellmöglichkeiten verschiedener Fertigmodelle. Wichtig ist, dass ihr mit gutem und sicheren Gefühl nach Hause geht.